Reliquienlegende

Reliquiengeschichte

Die Wirren um 1800

Neugotische Kirche

Die Wirren um 1800

Der Apollinarisberg blieb - neben Düsseldorf und Siegburg - Heimat des heiligen Apollinaris. Als 1794 die Franzosen das linke Rheinufer besetzten, konfiszierten bzw. säkularisierten sie 1802 die Benediktinerpropstei. Die Wallfahrtskirche verfiel, wurde Scheune und Pferdestall. Die Kopfreliquie war zunächst nach Unkel, dann nach Siegburg und zuletzt 1812 nach Düsseldorf gebracht worden. Nach der Wiederherstellung geordneter kirchlicher Verhältnisse gelangte die Reliquie am 25. Januar 1826 erneut nach Remagen. Der 25. Januar wird seitdem als Translationstag gefeiert, um den 23. Juli dagegen feiert man die Apollinariswallfahrt. Nach Fertigstellung der neuen Kirche wurde die Kopfreliquie wieder in den ursprünglichen Sarkophag gestellt.

© Prof. Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln


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